Über uns

Die CAMPTON Diagnostics GmbH wurde 2016 aus dem Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (ISIT) in Itzehoe ausgegliedert.

Das Unternehmen entwickelt und vermarktet komplette Messsysteme für die Point-of-Care-Diagnostik, d.h. für die Vor-Ort-Untersuchung von Patienten. CAMPTON Diagnostics vereint biotechnologisches und ingenieurwissenschaftliches Know-how unter einem Dach.

Das von CAMPTON entwickelte Gerät „Biochip Reader“ verwendet siliziumbasierte Biochips des Fraunhofer ISIT. Das ISIT stellt diese im institutseigenen Reinraum her.

Mit dem System, das auf der „elektrischen Biochip-Technologie“ basiert, lassen sich aus einem Tropfen Vollblut innerhalb weniger Minuten zuverlässige Informationen über die Indikation von Infektionen, Krebs oder anderen Krankheiten gewinnen. Die Tests sind besonders schnell, hochempfindlich und ermöglichen die gleichzeitige Messung mehrerer Parameter in einer Probe.

Für die Messungen werden Einwegkartuschen mit einem integrierten Biochip verwendet. Der Biochip funktioniert wie ein herkömmlicher ELISA-Test, ist jedoch elektrisch auslesbar und daher extrem miniaturisierbar. Der „Biochip-Reader“ führt die Messung vollautomatisch durch. Nach wenigen Minuten wird das Analyseergebnis als realer Wert auf dem Display angezeigt.

Gründer

CAMPTON Diagnostics wurde als Spin-off des Fraunhofer ISIT im Jahr 2016 durch das derzeitige Management Team bestehend aus Lars Blohm, Jürgen Brink und Eric Nebling gegründet. Im Jahr 2019 beteiligte sich der deutsche Unternehmer Prof. Dr. Reinhold Würth an der zweiten Finanzierungsrunde von CAMPTON.

Investoren

Im Jahr 2019 beteiligte sich die deutsche Würth-Gruppe an der zweiten Finanzierungsrunde von CAMPTON Diagnostics.

Über die Adolf Würth GmbH & Co. KG

Die Adolf Würth GmbH & Co KG ist ein führender Spezialist für Montage- und Befestigungsmaterial für professionelle Anwendungen. Sie ist die größte Einzelgesellschaft der weltweit operierenden Würth-Gruppe. Die Adolf Würth GmbH & Co KG beschäftigt derzeit deutschlandweit über 7.000 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 1,98 Milliarden Euro (inklusive konzerninterner Umsätze).

Vision

„Das Leben mit sinnvollen Innovationen bereichern“.

CAMPTON ist bestrebt, lebensverändernde Technologien zu Menschen in Not zu bringen. Wir sind bestrebt, ein wertorientiertes Gesundheitssystem im Leben der Menschen zu schaffen, mit denen wir täglich in Berührung kommen. Wir sagen, dass wir nicht damit zufrieden sind, dass unser Ort oder Klima unser Recht auf Leben und Gesundheitsversorgung bestimmt. Wir werden von einer dreifachen Mission angetrieben: Wir wollen die Welt ein wenig besser, lebenswerter und sicherer machen.

Mission

„Das Leben feiern, dem Tod entgegentreten“

Ziel von CAMPTON ist es, das Leben aller Flüchtlinge, Patienten und anderer Menschen zu verbessern, indem die Zeitkosten der Gesundheitsversorgung für Patienten reduziert werden, weil wir in allen Leben den gleichen Wert sehen. Mit dem Point-of-Care-System zielt CAMPTON darauf ab, die unmittelbare Gesundheitsversorgung für alle zu einem Grundrecht und nicht zu einem Privileg zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind unsere Eckpfeiler: Effizienz, Mobilität, Schnelligkeit und Kompetenz.

Management

Jürgen Brink

Geschäftsführer / CEO

Herr Brink zeichnet innerhalb der CAMPTON Diagnostics GmbH für den Bereich Finanzen/Recht/Personal/IT verantwortlich.

Herr Brink ist zudem geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmer-Beratung brink.corporate development GmbH, die sich auf die Themen „Unternehmensstrategie, Unternehmenskauf und –verkauf (M&A) sowie Finanzierung mit Eigen- und Fremdkapital“ spezialisiert hat.

Zuvor hat Herr Brink lange Jahre in diversen Banken und einer internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Projekte in den Bereichen „Akquisitions- und Projektfinanzierungen, M&A-Transaktionen sowie IPO-Beratungen“ als Projektleiter verantwortet, bevor er als Direktor Unternehmens­entwicklung/ M&A eines der größeren deutschen Familienunternehmen ein Beteiligungs­portfolio von ca. 500 Unternehmen weltweit entwickeln konnte.

Dr. Eric Nebling

Geschäftsführer / Wissenschaftlicher Leiter

Dr. Eric Nebling hat in Hamburg Chemie studiert und anschließend dort in Biochemie promoviert. Er ist seit 1999 am Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie (ISIT) in der Abteilung „Biotechnische Mikrosysteme“ (BTMS) beschäftigt und befasst sich mit der Entwicklung und Optimierung von biochemischen Testverfahren auf elektrischen Biochips. Herr Dr. Nebling ist für diverse Forschungsprojekte verantwortlich und hatte seit 2008 die Abteilungsleitung übernommen. Zurzeit ist er stellvertretender Leiter der Abteilung „Modulintegration“ und Leiter des Geschäftsfeldes „Medizinische Sensorsysteme“.

Dr. Neblings Hauptarbeitsfeld sind proteinbasierte Tests auf elektrischen Biochips. Er war mitverantwortlich für das BMBF-geförderte Projekt „Siliziumchip System für die biochemische Analysetechnik: Technische Plattform und Systemintegration (SIBANAT)“. Dr. Nebling war ISIT-Projektleiter des Fraunhofer-Projektes „in-vitro-Diagnostik-Plattform“ (ivD-MAVO und ivD-WISA, interne Programme) und des BMBF-geförderten Projekts „Zellfreie Bioproduktion“.

Lars Blohm

Geschäftsführer / Technischer Leiter

Lars Blohm ist seit 2009 als Wissenschaftler im Bereich Biosensortechnik des Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie (ISIT) tätig. Als Projektleiter von öffentlichen und industriellen Projekten beschäftigt er sich insbesondere mit der Entwicklung und Konstruktion integrierter Gesamtsysteme für unterschiedliche analytische und diagnostische Anwendungen. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der Systementwicklung für die medizinische Point-of-Care-Diagnostik.

Während seiner folgenden Tätigkeit als Entwicklungsingenieur bei der eBiochip Systems GmbH entwickelte er automatisierte analytische Systeme mit elektrischen Biochips und leitete verschiedene nationale und internationale Projekte.

Im Zuge der Mehrheitsbeteiligung der Analytik Jena AG übernahm er als Technischer Leiter den Aufbau eines leistungsorientierten Teams in dem Geschäftsbereich Technik.

Mannschaft

Jörg Albers

Technischer Direktor

Jörg Albers ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer ISIT.

Nach Abschluss seines Studiums der Technischen Informatik hat er zunächst für einige Jahre in der Industrie als Hardware- und Software-Entwickler gearbeitet.

1996 kam er in die Gruppe Biosensortechnik des ISIT und übernahm die Verantwortung für die Mikrocontroller-basierten Auslesesysteme der elektrochemischen Biosensoren. Außerdem arbeitete er in der Erforschung unterschiedlicher Biosensoren in nationalen und internationalen Projekten. Aktuell arbeitet er an der Entwicklung verschiedener Siliziumbasierter Sensoren, die jeweils einen Hauptbestandteil der automatisierten Messsysteme für analytische und diagnostische Anwendungen darstellen.

Simone Holz

MTA (Medizinisch-Technische Assistentin)

2003 absolvierte Simone Holz erfolgreich die Ausbildung zur Medizinischtechnischen-Laboratoriumsassistentin an der Dr. Gillmeister Schule in Heide.

Ab 2005 arbeitete Sie im Landeslabor Schleswig-Holstein in Neumünster im Geschäftsbereich Veterinärwesen zur Tierseuchenbekämpfung in der Molekularbiologie, Serologie und Pathologie.

2008 wechselte sie zur AJ eBiochip GmbH nach Itzehoe, ein Tochterunternehmen der Analytik Jena AG, wo sie sich mit der Durchführung biochemischer und analytischer Methoden beschäftigte. Weiterhin arbeitete sie an der Reagenzien- und Kitproduktion sowie der Methodenentwicklung und Gerätetests für die Anwendung elektrischer Biochips.

Ab 2011 arbeitete Frau Holz beim Fraunhofer ISIT. Dort war sie an der Entwicklung mobiler Biosensorsysteme zum Proteinnachweis auf Biochips beteiligt. Außerdem arbeitet sie an der Optimierung und Validierung von automatisierten Immunoassays und Lab-on-Chip-Systemen. Des Weiteren umfasste ihr Aufgabengebiet die Beschichtung von Biochips mittels Piezo-Nanoplotter und die Organisation des allgemeinen Laborbetriebs.

Seit 2019 ist Simone Holz als Medizinische Laborassistentin bei der CAMPTON Diagnostics GmbH tätig.

Lars Johansen

Qualitätsmanager

Lars Johansen studierte Biomedizinische Technik mit der Vertiefungsrichtung Qualitätsmanagement mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur an der Technische Universität Berlin.

Von 2001 bis 2017 arbeitete er in verschiedenen produkt- oder prozessnahen Funktionen des Qualitätsmanagements bei der Siemens Healthcare Gmbh in Erlangen, unter anderem 7 Jahre in leitender Funktion und als Qualitätsmanagement- und Sicherheitsbeauftragter.

Danach wechselte er in die Europazentrale des In-Vitro-Diagnostik Herstellers Sysmex nach Norderstedt um die dortige Qualitätsmanagementabteilung zu verstärken.

Seit 2019 ist Lars Johansen als Qualitätsmanager bei CAMPTON Diagnostics für den Aufbau und die erfolgreiche Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems verantwortlich.

Dr. Stephanie Kesgin-Schäfer

Molekularbiologin

Dr. Stephanie Kesgin-Schäfer hat Mikrobiologie und Biochemie an der Georg-August-Universität in Göttingen studiert. Für ihre Masterarbeit hat sie an das Max-Plank-Institut in die Abteilung für biophysikalische Chemie in Göttingen gewechselt. Anschließend hat sie an der Universität in Hamburg in der Biochemie promoviert, wo sie zum Thema Protein Engineering mit unnatürlichen Aminosäuren geforscht hat.

Seit 2019 ist Dr. Stephanie Kesgin-Schäfer Teil des Teams der CAMPTON Diagnostics GmbH, wo sie als Molekularbiologin mit dem Schwerpunkt Entwicklung von molekularbiologischen Tests auf elektrischen Biochips und der Konstruktion und Testen bioanalytischer Mikrosysteme für die Diagnostik in der R&D Abteilung tätig ist.

Mats Rasmussen

Entwicklungsingenieur Elektro- und Informationstechnik

Mats Rasmussen absolvierte, nach seiner Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, 2017 ein Bachelorstudium im Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik mit der Vertiefungsrichtung Mikrotechnologien und Elektronische Systeme an der Fachhochschule Westküste in Heide.
Anschließend begann er ein Masterstudium im kooperativen Studiengang Mikroelektronische Systeme der Fachhochschule Westküste in Heide und der Hochschule für angewandte Wissenschaften HAW in Hamburg und absolvierte dieses 2019 erfolgreich. Die Abschlussarbeit schrieb er beim Fraunhofer Institut für Siliziumtechnologie ISIT in Itzehoe über die Entwicklung einer Messelektronik für multiparametrische Sensorchips zur Überwachung von verschiedenen Parametern in Flüssigkeiten.

Im Anschluss an sein Masterstudium war er für weitere 6 Monate als Absolvent für das Fraunhofer ISIT tätig. Während dieser Zeit war er für die Weiterentwicklung der Messelektronik für die multiparametrischen Sensorchips und den Aufbau eines Messstandes verantwortlich.
Seit Oktober 2019 ist Mats Rasmussen als Entwicklungsingenieur Elektro- und Informationstechnik bei der CAMPTON Diagnostics GmbH tätig.

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